 |
Am 14.Dezember 2006, 20.00 Uhr ist Premiere der neuen whiteBOX-Produktion „Katman“. Jo Vossenkuhl (Buch und Regie) hat nach der Vorlage von Ludwig Tiecks „Der gestiefelte Kater“ ein Spiel im Spiel, ein Theater auf dem Theater mit Elementen der heutigen Jugendkultur gemixt. Spielzeit: 15.-30. Dezember (jeweils Do-So, außer 24.12) VVK SZ-Schalterhalle und Abendkasse: 15,- € erm. 8.- KATMAN Première: 14.Dezember 2006, 20.00 Uhr Buch: Jo Vossenkuhl mit: Sonnleitner, Wagner, Tichawsky, Leebmann, Vossenkuhl, Mola u. den Schülern: Kasberger, Beroual, Sickinger Regie: Jo Vossenkuhl Regieassistenz: Elisabetta Mola Kostüme: Martina Pape Bühnenbild: Martina Pape und die Kulti-Kids Licht: Michael Wüst Spielzeit: 16.-30.12.06 (jeweils Do-So, außer Heilig Abend) Eintritt: 15.-, erm. 8.- €
. _________________________________
. Für alle Domagker : 6,- € !!!
. _________________________________
Mit Unterstützung des Bezirksausschusses 14 Berg am Laim
| |
|
|
|
In unserer dritten Theaterproduktion innerhalb eines Jahres hat Jo Vossenkuhl diesmal „Der gestiefelte Kater“ von Ludwig Tieck neu bearbeitet. Posse, Komödie oder Märchen zwischen Romantik und Biedermeier – auf jeden Fall schon die Tieckvorlage ist spielverliebt und springt in den Ebenen. Das hat Jo Vossenkuhl gereizt und so wurde daraus mit Stilelementen der Jugendkultur ein Theater im Theater mit alberner Moral und moralischem Unsinn: Katman. Der gestiefelte Kater ist ja selbst heute ein Protagonist des Comics, ein Hipster der Fallenstellerei, ein Trickster. Gerade in der Version „Katman“, trotz oder gerade wegen Transport ins Jetzt, zeigt sich das eher ins Märchen zurückgreifende Archaische. Ein Spiel mit den Ebenen, den Textdurchschüssen und den Plotknäueln. Vor diesem Hintergrund die Schautafeln des normalen Lebens. Eine unmögliche Liebe, ein Enterbter, die Medien, das Geld, die Gier. Verrücktes und Wohlbekanntes, ein fingiertes Publikum, gespielte Wirklichkeit feixt mit wirklichem Spiel. Verdrehung, Farce. Kein Drama, keine Tragödie, und kein biedermeierliches Fazit. Für den Nachhauseweg nur eine Frage: Was geht? |