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Oberbürgermeister Ude hat zu den gerade laufenden Mietvertragsverhandlungen Stellung genommen. Die Künstlerschaft versucht die Domagkatliers in ihrer bisherigen Struktur zu erhalten. Die Landeshauptstadt München hat großes Interesse am Erhalt der Künstlerkolonie bekundet. Nach drei Verhandlungstreffen mit dem neuen Vermieter Christoph Fisser haben die Vereine noch keine schriftlichen Zugeständnisse bzgl. der strittigen Vertragspunkte erreicht. Nach wie vor engagieren sich jedoch alle Vorstände dafür, gemeinsam mit dem neuen Vermieter einen Vertrag auszuarbeiten, der für beide Seiten fair ist.
Der Münchner Oberbürgermeister Ude äußert sich dazu wie im Folgenden dargestellt:
Verschiedene Regelungen in Fissers bisherigen Mietvertragsentwurf hält er "für ausgesprochen problematisch".
Zitat Ude:
"Ich habe Herrn Fisser mit Blick auf diese Vertragspassagen noch einmal nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass es der Landeshauptstadt München darauf ankommt, dass die Künstlerinnen und Künstler in den Domagkateliers nicht übermäßigen finanziellen Belastungen ausgesetzt werden, die für diese nicht tragbar sind und das Areal als Atelierstandort letztendlich gefährden würden.
Die Landeshauptstadt München hat bereits in ihrem Bebauungsplanverfahren eindeutig zu erkennen gegeben, dass der Erhalt der künstlerischen Nutzung auf dem Areal der Funkkaserne für die Stadt von großer Bedeutung ist.
Ich hoffe sehr, dass bei der Formulierung der Vertragsdetails eine Lösung gefunden wird, die den Verbleib der Künstlerinnen und Künstler auf dem betroffenen Areal sicherstellt."
Zur Meldung: "Christoph Fisser übernimmt ehemalige Funkkaserne" |