| eMail-Newsletter |
| Möchten Sie DomagkNews per eMail beziehen? Schicken Sie einfach hier ein Bestellmail oder melden Sie sich auf der Archivseite gleich online an! |
| Wer ist Online? |
|
Zurzeit sind 203 Gäste online |
| Hit Counter |
|
17435884 Besucher |
|
|
 |
|
|
Premiere von „Standortschließung“ in Club Ampere, 17.1.06
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
| Premiere von „Standortschließung“ am Dienstag 17.1.06 im Club Ampère / Muffathalle (München) – um 20:30
MI,18.1. + DO, 19.1. auch jeweils um 20:30
Derniere am Samstag 21.1. 20:30
Mit: Emily Kraus, Oli Bigalke, Saskia Schwarz, Ralph Gander, Tobias Lämmert
Regie:
Ralf Hinterding ,
Bühne: Johannes Sternagel, Dramaturgie: Christine Umpfenbach, Kostüm: Judith Nemec, Kamera / Schnitt: Andi Umpfenbach, Musik: Tobias Lämmert, Licht: Jörg Weger, PR: Lina Mell Eine Uncertainty Produktion
mit freundlicher Unterstützung vom Kulturreferat München
und Muffathalle
|
|
|
|
|
STANDORTSCHLIEßUNG
Ein Projekt von Ralf Hinterding
Die Dostojewskis sind eine kleine, mobile Einsatztruppe. Eine Kultur-Guerilla in unsicheren Zeiten und ohne klaren Gegner. Die Dostojewskis gehen auf die Straße und landen im Club. Hier, in der Theorie Bar, wird diskutiert, geplant, gedacht und gebaut. Die Erfahrungen der Aktionen im Stadtraum müssen verdaut werden. Es wurden Abschiedslieder vor Karstadt und Siemens gesungen, Plakate in der U-Bahn und in der Fußgängerzone wie Störsender herumgetragen. War da was? Die Aufmerksamkeit hielt sich in Grenzen, und nur eine Aktion im Bayerischen Landtag endete mit Polizei und Kripo. Konsumstress und Normalitätsterror überall. In der Fußgängerzone, in der U-Bahn, bei der Arbeit, in der Freizeit. Keine Zeit für Ablenkung, wenig Lust auf Abweichung. Weder in der U-Bahn noch beim Einkauf noch im Theater.
In der Theorie-Bar werden weitere Aktionen geplant und durchgestellt. Bürgergeld und Terrorismus, Kunst und Konsumismus werden diskutiert. Das Resultat: Der Ballast ist erdrückend. Was da alles im Weg liegt, was da alles beiseite geräumt werden muss, damit hier noch mal was passiert.
Standortschließung! Nein diesmal nicht Karstadt. Sondern München! Deutschland! Wir selbst! Unser Denken, unsere Meinungen, unsere Ansichten, unsere kritischen Haltungen, unsere Überzeugungen, alles muss andauernd neu hinterfragt, neu gedacht, neu zusammengesetzt werden.
Wir müssen unseren eigenen Standort schließen, um noch konkurrenzfähig zu bleiben. |
|
|
 |
 |
 |
|
|