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Ausstellung "nur schön reicht nicht" in der Dachgalerie des DOKU e.V.
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| nur schön reicht nicht
galerie katia rid, temporär in der Domagkstrasse 33, Haus 49, München 14. - 29. Oktober 2005 täglich außer Sonntag von 13 - 20 Uhr und nach Vereinbarung
Vernissage am Donnerstag, den 13. Oktober ab 19 Uhr
Arbeiten von: Yves Gellie, Susanna Hesselberg, Annegret Hoch, Paul Huf, Nika Märkl, Herta Miessner, Fabian Schleicher, Susanne Thiemann.
Kontakt: 089 - 982 905 56 oder 0171 - 176 27 05, info@galeriakatiarid.de
Foto: Yves Gellie, copyright 2004, courtesy Galerie Oliver Castaing, Paris
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Fotos von der Vernissage
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Der Titel dieser Ausstellung - „nur schön reicht nicht „ – ist zugleich programmatisch für meine Galerietätigkeit.
Ich möchte Ihnen Arbeiten zeigen, die mich berühren, sei es wegen der politischen oder sozialen Aussage, wegen ihrer Feinsinnigkeit oder Intensität, sei es wegen der lyrischen oder humorvollen Umsetzung oder auch nur wegen ihrer Materialität.
Die Ergebnisse sind oft spröde, kantig, provozierend. Für den Mut und die Ehrlichkeit, nicht „Wartezimmerkunst“ zu produzieren, möchte ich meinen Künstlern auch denen, die nicht an dieser Ausstellung teilnehmen, danken. Der Dank gilt auch meinen Sammlern.
Lassen Sie mich die Arbeiten von acht Künstlerinnen und Künstler, die ich in den Räumen der Domagkstrasse auf 800 qm zeige, mit wenigen Worten vorstellen:
Yves Gellie Fotografien aus dem Nahen Osten und China sind eindrucksvolle Bilddokumente der vergangenen 4 Jahre. Neugierde an der Welt und dem Menschen ließen den französischen Tropenmediziner zum Fotojournalisten werden. Die Arbeiten in dieser Ausstellung sind Beobachtungen, die noch nie gezeigt wurden und sind auch nicht Teil seiner Reportagen.
Susanna Hesselberg. Die Inhalte ihrer fotografischen Arbeiten sind der Lyrik näher als der Realität - einem Realismus, den die Fotografie ja nur vortäuscht. Durch leichte Manipulation des Motivs erreicht sie eine irritierende inhaltliche Veränderung.
Annegret Hoch. Neue kleinformatige Aquarelle werden in dem Raum gezeigt, in dem im vergangenen Jahr die große Tapeten- Installation gehängt war. Ihre Handschrift und das unglaubliche Farbenspiel sind unverkennbar.
Die Zeichnungen von Fabian Schleicher scheinen simpel und elementar. Sie bleiben jedoch nicht an der Oberfläche. Seine Auswahl und Reduktionen sind klar und präzise, geprägt von Betroffenheit und Humor.
Nina Märkl. Die große Arbeit „Stadtansicht“ entstand auf dem Fernsehturm Münchens. Sie zeichnete bei Nacht durch die 36 Fenstersegmente in der Stille des Glasgehäuses, feinsinnig und eindrucksvoll, die Stadt München.
Diesmal zeigt Hertha Miessner ihre digital bearbeiteten Bilder auf einem transparenten Träger. Die dadurch entstandene „Entmaterialisierung“ gibt den Werken eine unerwartete Fragilität und Spannung.
Paul Huf. Es gibt Zeichnungen die aus 2-3-4 zueinander angeordneten Blättern bestehen. Wer das Schaffen von Paul Huf kennt, weiß, dass diese nur eine kleine Auswahl eines Konvolutes darstellen. Dieses zueinander Anordnen der Zeichnungen und Fotografien ist seine persönliche Note.
Susanne Thiemann. Ihre Skulpturen sind meist amorphe Formen aus sehr verschiedenen Materialien. Den Arbeiten in dieser Ausstellung merkt man den Kampf der Künstlerin gegen den Widerstand unbeugsamer Werkstoffe an. Indem sie zum Beispiel auf Kabelreste oder Autoreifenabschnitte einwirkt, entstehen, fernab aktueller Tendenzen, Skulpturen von herber Schönheit.
IN EIGENER SACHE: Die Galerie ist auch geöffnet in der Zeit zwischen den Ausstellungen. Arbeiten der von mir betreuten Künstler können in der Pienzenauerstrasse 39, 81679 München, besichtigt werden. Bitte vereinbaren sie einen Termin.
Tel.: 089 – 98 29 05 56 mobil 0171 – 176 27 05 oder Fax 089 – 98 29 05 57
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