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Einzelheiten zur Zukunft der Domagkateliers
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Liebe Künstler der Domagkateliers!
Die Planung für die Sanierung des Atelierhauses 50 durch die Landeshauptstadt München ist weiter fortgeschritten. Die über 100 entstehenden Ateliers sollen ca. ab Mitte 2009 an Künstler aus dem Bestand der Domagkateliers vergeben werden. Durch die vorgesehene städtische Jury ausgewählte Künstler für Ateliers und Nachrückerliste sollen bis zum Abschluss der Sanierung im Jahr 2009 auf dem Gelände bleiben können. Sie sollen möglichst am Standort gehalten werden, um eine Erstvollbelegung nach der Sanierung zu erreichen und die Chancengleichheit der Bewerber zu wahren.
FAQ Zukunft Domagkateliers ab Juni 2008
Häufig gestellte Fragen in den Beratungsstunden im Infobüro:
F: Kann ich (sofern ausgewählt) nach der Sanierung wieder in mein Atelier zurück?
A: Garantieren können wir nichts, sofern möglich werden wir uns dafür einsetzen.
F: Wir benutzen derzeit zu zweit ein 80m2 Atelier. Kann (wenn wir ausgewählt werden) auf ein Zwischenwand verzichtet werden?
A: Laut Stadtratsbeschluss muss eine gewisse Anzahl Ateliers bzw. Atelierplätze realisiert werden. Es sind jedoch ein paar größere Gemeinschaftsateliers vorgesehen. Endgültig kann dies jedoch erst entschieden werden, wenn klar ist, wer genau für die sanierten Ateliers ausgewählt wurde.
F: Für die Sanierungsphase habe ich bereits ein anderes Ausweichatelier. Verwirke ich die Möglichkeit für ein Atelier in Haus 50, wenn ich das Angebot eines Ersatzateliers in einem der anderen Häuser nicht wahrnehme?
A: Das wird kein Problem sein, im Gegenteil. Entscheidend ist allein, wer bis September 2007 Mieter eines Ateliers auf dem Domagkgelände war.
F: Ich werde das Ausweichatelier höchstens als Lagerraum nutzen. Muss ich trotzdem die volle Miete zahlen?
A: Es wird voraussichtlich Lagerräume in den Kellern und Nebenräumen geben. Der Preis ist noch nicht klar, wird sich aber im gewohnten Rahmen bewegen.
F: Ich habe sehr viel Geld für meine Einbauten ausgegeben. Wenn ich wieder mein altes Atelier bekomme, könnten doch wenigstens die Stahlträger eingebaut bleiben?
A: Das Thema wurde ausführlich mit der Stadt verhandelt. Neben zusätzlichen Kosten für Überprüfung der Statik wird eine Behinderung der Sanierungsmassnahmen befürchtet. Das Kommunalreferat wird versuchen einen Lagerraum für die Einbauten bereitzustellen. Wir werden versuchen zeitig die genauen Anforderungen in Erfahrung zu bringen.
F: Ich habe ein Atelier in Haus 16. Habe ich überhaupt eine Möglichkeit im Haus 50 ein Atelier zu bekommen, da ist ja schon fast alles mit guten Künstlern belegt?
A: Es wird niemand bevorzugt werden. Neben der künstlerischen Qualität wird auch die Verfügbarkeit von geeigneten Räumen ausschlaggebend sein. Insgesamt entspricht es dem Willen aller Beteiligten die interdisziplinäre Mischung der Domagkateliers zu bewahren.
F: Wieviele Arbeitsproben soll ich der Bewerbung beilegen und müssen das Orginale sein?
A: 5-10 Fotografien oder Ausdrucke, max. A4, sollten genügen
F: Ich gehöre zu einer Proberaumgemeinschaft. Wie soll ich mich als Musiker bewerben?
A: Im Antragsformular können Mitglieder für eine Ateliergemeinschaft angegeben werden. Das gilt genauso für Proberaumgemeinschaften. Bei derzeitig nur zwei geplanten Probräumen ist der Zusammenschluss zu einer Übungsraumgemeinschaft sicher hilfreich. Ansonsten Vita, Projektbeschreibung und evtl. Hörbeispiele beilegen.
F: Warum sind die Mieten so teuer? In der Dachauerstrasse kostet die Warmmiete soviel wie hier die Kaltmiete.
A: Die Kaltmiete orientiert sich gerechterweise an den Mieten für städtisch geförderte Ateliers zwischen 6.- und 6.70. Leider werden die Nebenkosten recht hoch angesetzt. Wir hoffen jedoch, dass auch die letztendliche Warmmiete der der anderen städtischen Ateliers entsprechen wird.
F: Wie können wir als zukünftige Mieter unsere Interessen einbringen?
A: Die IG-Domagkateliers versucht alle auf dem Gelände wirkenden Kunstrichtungen zu vertreten. Über die Zusammensetzung aus Vertretern aller Künstlerhäuser die wiederum die Interessen der Mieter ihres Hauses in die IG-Domagkateliers einbringen ist ein Informationsfluss in beide Richtungen gewährleistet. Für die Vertretung spezieller Interessen wären auch häuserübergreifende Initiativen sinnvoll, die bei Bedarf in der IG mitarbeiten können, so z.B Musiker oder Performancekünstler.
F: Ich male weder Bilder, noch modelliere ich Skulpturen, Kann ich mich dennoch als Künstler für ein Atelier bewerben?
A: Ein besonderes Merkmal der Domagkateliers war immer ihr interdisziplinärer Charakter eines erweiterten Kunstbegriffs. Hierzu zählen neben den Bildenden auch die Angewandten und Darstellenden Künste. Also neben Malern und Bildhauern auch Fotografen, Illustratoren, Filmemacher, Tänzer, Schauspieler, Musiker usw. Dieser Charakter soll auch in Zukunft soweit möglich erhalten bleiben, wird aber letztlich auch durch die Ausstattung zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten begrenzt.
F: Wird es möglich sein in Ausnahmefällen im zukünftigen Atelier zu übernachten?
A: Wohnen wird - wie in der Vergangenheit - leider nicht mehr möglich sein. Es gibt jedoch eine Initiative, die sich für genossenschaftliche Atelierwohnungen auf dem Domagkgelände einsetzt. Nähere Infos unter Artgenossen auf www.domagkateliers.de oder direkt www.genossen.eu.
[Weitere Informationen mit Stand vom Dezember 2007]
Zu erwartende Räumungsfristen für Atelierhäuser:
Zur Unterbringung der ausgewählten Künstler ist ab Mitte 2008 bis zum Abschluß der Sanierung des Atelierhauses 50 voraussichtlich ein Weiterbetrieb der Atelierhäuser 35, 38, 45 und 49 möglich. Ein Weiterbetrieb des Atelierhauses 16 ist ab Mitte 2008 leider unwahrscheinlich, da es auf dem Gebiet des ersten Bauabschnittes in der Funkkaserne steht. Als Alternative wird ein Weiterbetrieb des bis Anfang 2005 genutzten Atelierhauses 39 geprüft.
Mitte 2008 beginnt dann die Sanierung von Haus 50, was bedeutet, dass die von der Jury ausgewählten Künstler aus diesem Haus in die anderen weiterzubetreibenden Häuser umgesetzt werden müssen - zumindest soll jedem dort ein aus den dann noch verfügbaren Räumen möglichst seinen Bedürfnissen entsprechender Atelierplatz angeboten werden. Selbiges gilt voraussichtlich für die von der Jury ausgewählten Künstler aus Haus 16. Künstler aus den Häusern 16 und 50 müssen deshalb evtl. einen "doppelten" Umzug überstehen.
Hier nochmal einige Auszüge aus der Beschlussvorlage „Erhalt der Künstlerkolonie Domagkstrasse“ des Kulturausschusses vom 27.09.2007:
- Kommunal- und Kulturreferat schlagen vor den Nord- und Mittelflügel (Haus50) zu sanieren und den Südflügel auszubauen.
- Die Kosten dafür betragen ohne Grundstück 5,35 Mio. €, es sollen insgesamt 111 Ateliers mit ca. 3600m2 vermietbarer Fläche entstehen.
Die Abteilung Förderung von Kunst- und Kultur im Kulturreferat regelt die Belegung des Hauses unter Einbeziehung der Künstlergemeinschaft vor Ort und über ein Juryverfahren, das dem der städtischen Atelierförderung entspricht.
- Die Bewerbung für die Ateliers ist ausschliesslich KünstlerInnen aus dem Bestand der Domagkateliers vorbehalten, die bis Ende September 2007 in den Domagkateliers arbeiten und einen Mietvertrag haben.
- Das Kulturreferat wird beauftragt die Auswahl der KünstlerInnen für die Ateliers in Haus50 in Anlehnung an das Auswahlverfahren der allgemeinen städtischen Atelierförderung zu organisieren und die Auswahl bis April 2008 (inkl. Nachrückerliste) abzuschliessen.
- Das Kulturreferat wird weiter beauftragt, die Belegung der Ateliers nach der Sanierung des Hauses50 zu organisieren.
Das Kommunalreferat wird beauftragt, unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zur Verlängerung der Zwischennutzung zu ergreifen.
- Das Kulturreferat wird ferner beauftragt, die Belegung für die Sanierungsphase zu entwickeln; das Kommunalreferat wird beauftragt, auf dieser Basis die Umsetzungen zu vollziehen.
- Das Haus50 wird in städtisches Eigentum übernommen, als Künstlerhof (einschliesslich Aufstellen von Containerateliers im Südflügel) instand gesetzt und auf Dauer vom Kulturreferat betrieben.
In der Praxis bedeuted dies wohl, dass
- vom 1.1.2007 bis 1.6.2008 Räumungsverfristen gewährt werden können. (Allerdings gibt es keine "automatische Verlängerung" - Jeder muss sich um seinen Vertrag kümmern!)
- nach der Antragstellung nun voraussichtlich im Dezember 2007 das Bewerbungsverfahren um die Ateliers im sanierten Haus 50 beginnt. Das "wie und was" wird Euch vom Kulturreferat und der IG Domagkateliers bekanntgegeben
- von der städtischen Jury voraussichtlich bis April entschieden sein soll, wer mit einem Atelierplatz in Haus50 rechnen kann
- dabei nicht berücksichtigte Künstlern von der Jury für eine Nachrückliste ausgewählt werden können
- alle 5 Jahre ein erneutes Bewerbungsverfahren vorgesehen ist (Eine Wiederbewerbung ist voraussichtlich möglich)
- die für Ateliers und Nachrückerliste ausgewählten Künstler während der Sanierungsphase des Atelierhauses 50 voraussichtlich in den übrigen Künstlerhäusern untergebracht werden können.
- Die Kaltmiete im sanierten Haus 50 wird sich vorraussichtlich im Bereich von 6-7 Euro/m2 bewegen.
Bewerbung für ein Atelier im sanierten Haus 50
Das Kulturreferat bereitet eine Ausschreibung für die Ateliervergabe vor. Bewerbungszeitraum ist 1.12.2007 – 22.2.2008. Für ein Atelier im sanierten Haus 50 und damit für den Verbleib in der Domagkstrasse 33 über den 30.06.2008 hinaus, können sich alle Künstlerinnen und Künstler bewerben, die bis September 2007 einen Mietvertrag für ein Atelier in der Domagkstrasse 33 hatten bzw. weiterhin haben und dieses Atelier für ihre künstlerische Arbeit bis September 2007 genutzt haben bzw. weiterhin nutzen. Bewerbungsschluss ist der 22.2.2008. Bis zu diesem Termin müssen die Bewerbungsmappen beim Kulturreferat eingereicht sein. Die formalen Bedingungen für die Bewerbungsmappen und das Abtragsformular für diese Bewerbung wird das Kulturreferat ab dem 1.12.2007 per Post zusenden und zusätzlich auf der Internetseite der Landeshauptstadt München veröffentlichen
-> mehr Informationen dazu auf den Seiten des Kulturreferates
-> aktuelle Informationen der IG Domagkateliers |
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