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Rathaus-SPD: Bund für Künstlerkolonie Domagkstraße verantwortlich
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Pressemitteilung der SPD im Rathaus
München, 17. Dezember 2004 ----- Die Rathaus-SPD stellt klar: Wie es mit der Künstlerkolonie an der Domagkstraße weitergeht, liegt ausschließlich in der Verantwortung des Bundes. Nachdem eine Untersuchung ergeben hat, dass das Kanalnetz völlig marode ist, müsse die Bundesvermögensverwaltung sofort handeln, betont Fraktionsvizechefin Constanze Lindner-Schädlich. Entweder den Künstlern wird ein kleinere Fläche auf dem Gelände angeboten und dort die Wasserver- sowie -entsorgung gesichert. Oder der Bund beziehungsweise eine seine Immobilientöchter stellt ein anderes Gelände zur Verfügung. Kulturstadtrat Nikolaus Gradl: „Der Bund hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro Pacht für das Gelände kassiert, aber nicht in die Instandhaltung investiert.“ Weder Künstler noch Stadt könnten jetzt dieses Versäumnis ausgleichen. Constanze Lindner-Schädlich: „Unglaublich: Jetzt stellt sich heraus, dass 80 bis 90 Prozent des Kanalsnetzes undicht sind. Unter Bundeskanzler Kohl wurde die Kaserne geräumt, aber das System wohl nicht überprüft. Der Bund hat jahrelang unverantwortlich die Hände in den Schoß gelegt.“
Nikolaus Gradl: „Das Untersuchungsergebnis ist ein Schlag ins Gesicht. Die Rathaus-SPD setzt sich von Beginn an für die Künstlerkolonie ein. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Der Bund ist gefordert, jetzt Sofortmaßnahmen zu ergreifen.“ |