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Der Titel dieser Ausstellung - „nur schön reicht nicht „ – ist zugleich programmatisch für die Galerietätigkeit.
Yves Gellies Fotografien aus dem Nahen Osten und China sind eindrucksvolle Bilddokumente der vergangenen 4 Jahre. Neugierde an der Welt und dem Menschen ließen den französischen Tropenmediziner zum Fotojournalisten werden. Die Arbeiten in dieser Ausstellung sind Beobachtungen, die noch nie gezeigt wurden und sind auch nicht Teil seiner Reportagen.
Susanna Hesselberg. Die Inhalte ihrer fotografischen Arbeiten sind der Lyrik näher als der Realität - einem Realismus, den die Fotografie ja nur vortäuscht. Durch leichte Manipulation des Motivs erreicht sie eine irritierende inhaltliche Veränderung.
Annegret Hoch. Neue kleinformatige Aquarelle werden in dem Raum gezeigt, in dem im vergangenen Jahr die große Tapeten- Installation gehängt war. Ihre Handschrift und das unglaubliche Farbenspiel sind unverkennbar.
Die Zeichnungen von Fabian Schleicher scheinen simpel und elementar. Sie bleiben jedoch nicht an der Oberfläche. Seine Auswahl und Reduktionen sind klar und präzise, geprägt von Betroffenheit und Humor.
Nina Märkl. Die große Arbeit „Stadtansicht“ entstand auf dem Fernsehturm Münchens. Sie zeichnete bei Nacht durch die 36 Fenstersegmente in der Stille des Glasgehäuses, feinsinnig und eindrucksvoll, die Stadt München.
Diesmal zeigt Hertha Miessner ihre digital bearbeiteten Bilder auf einem transparenten Träger. Die dadurch entstandene „Entmaterialisierung“ gibt den Werken eine unerwartete Fragilität und Spannung.
Paul Huf. Es gibt Zeichnungen die aus 2-3-4 zueinander angeordneten Blättern bestehen. Wer das Schaffen von Paul Huf kennt, weiß, dass diese nur eine kleine Auswahl eines Konvolutes darstellen. Dieses zueinander Anordnen der Zeichnungen und Fotografien ist seine persönliche Note.
Susanne Thiemann. Ihre Skulpturen sind meist amorphe Formen aus sehr verschiedenen Materialien. Den Arbeiten in dieser Ausstellung merkt man den Kampf der Künstlerin gegen den Widerstand unbeugsamer Werkstoffe an. Indem sie zum Beispiel auf Kabelreste oder Autoreifenabschnitte einwirkt, entstehen, fernab aktueller Tendenzen, Skulpturen von herber Schönheit. info@galeriakatiarid.de
Fotos von der Vernissage
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